Nachfolger zum Bitcoin kommt


 
Eine Stiftung in der Schweiz hat eine neue Blockchain-Währung entwickelt, die sich auch in Kürze am Markt beweisen soll. Hierbei handelt es sich um den Shakti-Coin. Die Weiterentwicklung des jetzt bekannten Bitcoins.
 
Hierbei soll der Coin eine intelligente Weiterentwicklung auf Blockchain Basis darstellen. Laut den Angaben der Stiftung wurden mit dieser Währung die Fehler des Bitcoins aufgegriffen und behoben.

Geschwindigkeit als größtes Manko der Blockchain Technologie

Mit dem Bitcoin sollen mehr als 10.000 Transaktionen in der Sekunde möglich sein und dessen Verwendung werde den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, was den Shakti-Coin zu einer stabilen Währung werden lässt.
 
Allerdings sind digitale Währungen aktuell rechtlich noch anders zu bewerten.
Für Kryptowährungen gelten unterschiedliche steuerrechtliche Ansätze.
 

Kryptowährungen und Steuerrecht

Wenn Privatanleger über Derivate – d.h. ohne selbst Bitcoin zu erwerben – aufsteigende oder fallende Kurse von Bitcoin wetten, dann fallen auf Gewinne und Verluste die Abgeltungssteuer von 25 Prozent an.
 
Wenn Privatanleger aber tatsächlich Bitcoins erwerben, ist die Abgeltungssteuer nicht einschlägig. Stattdessen haben die Anleger dann ggf. sonstige Einkünfte: Veräußerungsgewinne sind dann steuerpflichtig, wenn der Zeitraum zwischen Erwerb und Veräußerung maximal ein Jahr beträgt. Verluste in diesem Jahr sind von den Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften desselben Jahres abzuziehen. Ein etwaiger Gewinn über 600 Euro ist in voller Höhe mit dem persönlichen progressiven Steuersatz zu versteuern.
 
Entstehen nach der einjährigen Spekulationsfrist Gewinne oder Verluste, so sind diese steuerlich irrelevant. Eine Ausnahme gilt nur für professionelle Händler oder Miner. Bei diesen sind alle Gewinne und Verluste zumindest einkommensteuerrechtlich, ggf. gewerbesteuerrechtlich relevant.

Bitcoin und das Aufsichtsrecht der BaFin


 
Finanzrechtlich hat die BaFin Bitcoins in der Tatbestandsalternative der Rechnungseinheiten gemäß § 1 Abs. 11 S. 1 KWG verbindlich als Finanzinstrumente (im Sinne des KWG – Finanzinstrumente werden in unterschiedlichen Gesetzen unterschiedlich definiert) qualifiziert. Rechnungseinheiten ähneln Devisen, sie gelten aber nicht als gesetzliche Zahlungsmittel. Diese rechtliche Einordnung gilt nicht nur für Bitcoins, sondern grundsätzlich für alle virtuellen Währungen. Auf die zugrundeliegende Software oder Verschlüsselungstechnik kommt es dabei nicht an.
 
Kryptowährungen sind dagegen kein gesetzliches Zahlungsmittel („legal tender“) und daher weder Devisen noch Sorten. Sie sind auch kein E-Geld im Sinne des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes. Es gibt nämlich keinen Emittenten, der sie – unter Begründung einer Forderung gegen sich – ausgibt.
Dementsprechend könnte es dennoch schwierig werden den neuen Coin am Markt zu etablieren. Die Stiftung wirbt aus diesem Grunde damit, dass der Coin neben einem effizienten Protokoll, mit einem richtigen Computer nur den Verbrauch eines Mail-Servers hat. Aktuell besteht das Problem beim Bitcoin, dass der Aufwand des Stroms und der Energie, die dazu eingesetzt werden muss, so hoch ist, dass sich nur kleine Gewinne generieren lassen.
 
Shakti-Coin soll nicht mehr nur für den Onlinehandel eingesetzt werden, sondern besonders in den Bereichen Bildung und Inklusion zum Einsatz kommen. Dabei spricht auch die Benutzerfreundlichkeit für das Produkt. Durch diesen Coin sollen alle Händler ihren Kunden genau kennen und durch die einfache Handhabung kann auch die Zusammenarbeit mit anderen Dienstleistern leicht und übersichtlich erfolgen.
 
Der Vertrieb des Coins soll dabei nicht von der Stiftung selbst übernommen werden, sondern wird aktuell von einem Unternehmen in Kalifornien geleitet, die neben der gesetzlichen Grundlage auch die Pflege und Entwicklung einer passenden App übernehmen, mit der der Coin genutzt werden kann.
Ziel ist es den Coin weltweit zu etablieren und regionale Ansprechpartner zu schaffen, die die weitere Betreuung der Nutzer übernehmen. So kann jeder Einzelne auf diese Währung zugreifen, die weltweit an Gültigkeit gewinnen soll.
 
Die Stiftung möchte dabei die Finanzierung der Verbreitung nicht auf den Nutzer abwälzen, sondern mit dem Verkauf von Lizenzen an die unterschiedlichsten Anbieter eine gerechte Grundlage schaffen, um dieses Projekt in Bewegung zu bringen. Aktuell arbeiten weltweit mehr als 30 Freiwillige bereits seit 2 Jahren an diesem Projekt. In diesem Zusammenhang ist eine Kooperation über 5 Zeitzonen entstanden, der auch Sozialpädagogen beiwohnen, um den Mehrwert des Coins auszugestalten. Ziel des Unternehmens ist es mit dieser Währung einen Katalysator zu entwickeln, der nicht nur den sozialen Wandel nach vorne treibt, sondern auch in der Weltwirtschaft eine Revolution antreiben kann, für mehr Gleichberechtigung und faire Chancen am Weltmarkt.


David Sanker

Rechtsanwalt, Unternehmensberater und Internetunternehmer David Sanker publiziert regelmäßig in den Bereichen Wirtschafts- und Strafrecht, Steuer-, Handels- und Gesellschaftsrecht sowie im Zusammenhang mit Rechtsstaat, Waffen und Jagd.

Bei Fragen wenden Sie sich an unseren Legal Bot GLawDius!

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